Betriebsrat stellt Strafantrag gegen Kik-Manager

Der Betriebsrat der Kik-Logistik GmbH Bönen hat Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Dortmund gegen drei Manager des Unternehmens wegen Behinderung ihrer Arbeit gestellt.

Konkret geht es um drei Arbeitsverträge. Die betreffenden Mitarbeiter waren zunächst befristet für zwei Jahre bis zum 31. Juli von dem Textildiscounter eingestellt worden. Als sie nun in ein anschließendes, unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden sollte, wurde dies von zwei verantwortlichen Mitarbeitern abgelehnt. Sie begründeten ihre Entscheidung damit, dass es im Unternehmen derzeit Probleme mit dem Betriebsrat gebe.

Dieser sieht darin nun ein Mittel des Arbeitgebers, die Belegschaft gegen die Vertretung aufzubringen. Bekanntlich befinden sich die Mitarbeiter seit Monaten im Streit mit der Geschäftsführung um einen Tarifvertrag.

In einem zweiten Fall soll es um einen Vorarbeiter gehen, der seinen Kollegen verboten hat, den im Betrieb tätigen Werksmitarbeitern zu helfen. Er soll sich dabei auf eine Mitteilung des Betriebsrates berufen haben.

Dieser weist jedoch strikt zurück, eine solche Aussage getroffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft bestätigt den Eingang der Anzeige.

wa.de, 17.8.15