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Öffentlichkeit herstellen, Gesetze verschärfen: Bossing und Union Busting gefährden die individuelle Gesundheit, die Menschenrechte und die Demokratie. Es ist wichtig, dieses Vorgehen von Geschäftsführungen in der Öffentlichkeit anzuprangern. Wendet euch bei Vorfällen in eurem Betrieb in Absprache mit Gewerkschaften und Initiativen wie z.B. work watch an die Presse und nutzt die sozialen Medien. Durch die Öffentlichkeitsarbeit der vergangenen Jahre sind wir einen Schritt weiter gekommen:  Nach § 119 Betriebsverfassungsgesetz ist die Behinderung von Betriebsräten bisher ein Antragsdelikt, das mit Gefängnis geahndet werden kann – aber sie wurde nur verfolgt, wenn Betriebsräte oder Gewerkschaften Anzeige erstatteten. Laut Ampel-Koalitionsvertrag soll sich das nun ändern: „Die Behinderung der demokratischen Mitbestimmung stufen wir künftig als Offizialdelikt ein“. Das heißt: Dann müssen die Staatsanwaltschaften gegen Arbeitgeber ermitteln, sobald ihnen z.B. ein Fall der Vereitelung oder Manipulation von Betriebsratwahlen, der Behinderung der Gremienarbeit oder der Bevor- oder Benachteiligung von BR-Mitgliedern aufgrund ihrer Funktion bekannt wird.

Sorgt mit dafür, dass die Ankündigung auch umgesetzt wird und schreibt ans Arbeitsministerium!

LAG Köln: Kritik am Chef ist erlaubt, auch polemische

    Gute Neuigkeiten: Kritik am Arbeitgeber ist erlaubt, auch wenn sie scharf und polemisch ist. Die Meinungsfreiheit des Grundgesetzes gilt ausdrücklich auch im Verhältnis Betriebsrat und Arbeitgeber. Der Betriebsrat …

Wer ist work-watch?

Über uns

work watch e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der 2012
gegründet wurde. Er wird unterstützt von Günter Wallraff

Kontakt: info@work-watch.de
0221 – 99 75 72 43