Anwaltsmethoden nicht von der Rechtsordnung gedeckt

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin hat am 13.11. 2007 unter dem Akten­zei­chen 84 C 1461307 Rechts­an­walt Nau­joks in sei­ne Schran­ken ver­wie­sen: Die Metho­den des Anwalts könn­ten „nicht die Bil­li­gung der Rechts­ord­nung fin­den“.

Hin­ter­grund der Ent­schei­dung war der Ver­such von Nau­joks und des ihn beauf­tra­gen­den Phar­ma­un­ter­neh­mens, mit zahl­rei­chen, sub­stan­zi­ell nicht begründ­ba­ren Kün­di­gun­gen eine unlieb­sa­me Mit­ar­bei­te­rin los­zu­wer­den. Wört­lich heißt es im Urteil, das Gericht sei zu der Über­zeu­gung gelangt, „der Beklag­ten sei­en sehr vie­le Mit­tel Recht, um sich ohne das Bestehen rea­ler Kün­di­gungs­grün­de von der Klä­ge­rin zu tren­nen. Der­glei­chen kann nicht die Bil­li­gung der Rechts­ord­nung fin­den.”