Tagung zu Unternehmerangriffen gegen Mitbestimmung

Am 14. Juni führ­te die Hans-Böck­ler-Stif­tung ein ein­tä­gi­ges Semi­nar durch, in dem es um Metho­den des „Uni­on Bus­ting” und des Bos­sing ging, also Stra­te­gi­en der Aus­gren­zung von Gewerk­schaf­ten und akti­ven Betriebs­rä­ten. Der Titel der Tagung: „Betrieb­li­che Mit­be­stim­mung in Zei­ten von Manage­men­t­op­po­si­ti­on und Unter­neh­mens­re­struk­tu­rie­rung”. Auf der Tagung wur­de eine ers­te Unter­su­chung über die Häu­fig­keit von Bos­sing­at­ta­cken vor­ge­legt. Zahl­rei­che Anwe­sen­de berich­te­ten von ihren eige­nen Erfah­run­gen und dis­ku­tier­ten, dass sys­te­ma­ti­sches Arbeit­ge­bers­mob­bing in der Pra­xis häu­fi­ger vor­kom­me als ver­mu­tet und auch in grö­ße­ren Betrie­ben nicht unbe­kannt sei. Einig­keit bestand dar­über, dass Aus­maß und Metho­dik des Bos­sing noch genau­er erforscht wer­den müs­sen.