International gegen prekäre Beschäftigung und für...

2008 wur­de der 7. Okto­ber zum „Welt­tag für men­schen­wür­di­ge Arbeit” erklärt. Seit­dem ver­sucht die inter­na­tio­na­le Gewerk­schafts­be­we­gung die sich aus­wei­ten­den Sek­to­ren pre­kä­rer, d.h. unge­si­cher­ter Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se und die Angrif­fe auf gewerk­schaft­li­che Rech­te zu the­ma­ti­sie­ren.

 

Der DGB rich­tet in die­sem Jahr den Blick auf einen Bereich, der unse­ren All­tag im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes durch­zieht. Es geht um unse­re Klei­dung, die in aller Her­ren Län­der unter unge­heu­er­lichs­ten Bedin­gun­gen zusam­men­ge­webt, -genäht und -gestickt wird. In Ber­lin wird des­halb auf der zen­tra­len Ver­an­stal­tung des DGB u.a. die Kam­pa­gne für sau­be­re Klei­dung auf­tre­ten.

 

Der Auf­ruf des DGB ver­weist auch auf gewerk­schafts­feind­li­che Angrif­fe in Deutsch­land: „Unter­neh­men ver­su­chen durch gewerk­schafts­feind­li­ches Ver­hal­ten Arbeit­neh­me­rIn­nen dar­an zu hin­dern sich für ihre Inter­es­sen ein­zu­set­zen. Dies trifft auch auf mul­ti­na­tio­na­le Unter­neh­men zu, die ihren Haupt­sitz in Deutsch­land haben und hier Gewerk­schafts­rech­te respek­tie­ren.”