Schreiner-Serminar im Kölner Maritim gestört

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Das Arbeit­ge­ber­se­mi­nar der berüch­tig­ten Kanz­lei Schrei­ner und Part­ner konn­te heu­te nur mit Ver­spä­tung begin­nen. Drei Akti­vist-innen hat­ten sich in Scha­le geschmis­sen, sich unter die Teil­neh­mer-innen gemischt, ergrif­fen das Wort und ver­lang­ten das Semi­nar „Die Kün­di­gung stö­ren­der Arbeit­neh­mer“ abzu­sa­gen. Der Anwalt for­der­te die unge­be­te­nen Gäs­te das Haus zu ver­las­sen und rief nach der Secu­ri­ty. Eine Teíl­neh­me­rin ver­ließ nach weni­gen Minu­ten ent­nervt den Raum, die drei ande­ren Per­so­na­ler blie­ben, die Akti­vist-innen eben­falls und berich­te­ten, mit welch frag­wür­di­gen Metho­den Schrei­ner und Part­ner gegen unlieb­sa­me Beschäf­tig­te und Betriebs­rä­te vor­geht. Die her­bei­ge­eil­ten Mit­ar­bei­ter des Mari­tim rie­fen die Poli­zei, um die „Stö­rer” zu enfer­nen. Als die drei schließ­lich den Raum ver­lie­ßen, ent­roll­ten ande­re Akti­vist-innen in der Hotel­hal­le ein Trans­pa­rent, ver­teil­ten Flug­blät­ter an Per­so­nal und Gäs­te und sam­mel­ten sich schließ­lich vor dem Ein­gang des Hotels: Ihre  For­de­rung an die Geschäfts­füh­rung, die Ver­trä­ge mit Schrei­ner und Part­ner zu kün­di­gen, bleibt.