BR-Wahl: Lotterie kündigt Mitarbeitern

Die Fir­ma GM Con­sult, die zur Fir­men­grup­pe des Stutt­gar­ter Lot­te­rie-Unter­neh­mers Glöck­le gehört, und für die­sen Wer­be­brie­fe ver­schickt, hat drei Mit­ar­bei­ter frist­los gekün­digt, weil sie einen Betriebs­rat grün­den woll­ten. ver.di sieht dar­in eine rechts­wid­ri­ge Behin­de­rung von Betriebs­rats­wah­len und berei­tet der­zeit eine Straf­an­zei­ge gegen den Geschäfts­füh­rer Alex­an­der Fuchs vor. (…) Die drei Mit­ar­bei­ter sei­en als Ver­tre­ter der knapp 60 Beschäf­tig­ten ent­spre­chend der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen an den Geschäfts­füh­rer her­an­ge­tre­ten und hat­ten die Ein­be­ru­fung einer Betriebs­ver­samm­lung zur Ein­lei­tung der Betriebs­rats­wahl gefor­dert. Unmit­tel­bar dar­auf hät­ten sie die Kün­di­gun­gen bekom­men. Die Behin­de­rung von Betriebs­rats­wah­len ist ein Straf­tat­be­stand, der auf Antrag einer Gewerk­schaft von der Staats­an­walt­schaft ver­folgt wird. Das betrof­fe­ne ver.di-Mitglied wer­de von ver.di ver­tre­ten, sag­te Heim. Zur Unter­neh­mens­grup­pe gehö­ren die Lot­te­rie­un­ter­neh­men Glöck­le und Wer­ner Peters, die Lose der Süd­deut­schen und Nord­deut­schen Klas­sen­lot­te­ri­en ver­trei­ben, sowie die Fir­men E.Vita und C.Vita, die Strom- und Tele­fon­ta­ri­fe ver­kau­fen. Außer­dem Unter­neh­men wie GM Con­sult, die Direkt­mar­ke­ting betrei­ben.” Mel­dung von ver.di Stutt­gart vom 7. März 2016