Gemeinsam gegen Union-Busting — „Hamburger...

Von einer Tagung in Ham­burg am 7. Mai 2016 ist uns fol­gen­de Erklä­rung der Ver­sam­mel­ten zuge­gan­gen, die wir ger­ne ver­öf­fent­li­chen:

Am heu­ti­gen 7.5.2016 haben sich mehr als zwan­zig unmit­tel­bar von Uni­on Bus­ting und Fer­tig­ma­chen in Betrie­ben Betrof­fe­ne in einem Work­shop aus­ge­tauscht, ver­netzt und über Wider­stand bera­ten.

Wir sind uns sicher, dass nicht nur wir uner­träg­li­chen Angrif­fen in Aus­übung unse­rer Rech­te im Betrieb aus­ge­setzt sind, son­dern auch noch hun­der­te ande­re im gesam­ten Bun­des­ge­biet.
Wir befürch­ten, dass die Schi­ka­nen der Geschäfts­lei­tun­gen noch zuneh­men wer­den — dahin­ter steht eine Stra­te­gie der Kapi­tal­sei­te. Wir sol­len gefü­gig gemacht wer­den, Wider­stand soll gebro­chen und Betriebs­rats­ar­beit ver­un­mög­licht wer­den.

Wir sind alle gewerk­schaft­lich orga­ni­siert.
Wer­ner Rüge­mer, Elmar Wigand (aktion./.arbeitsunrecht) und Gün­ter Wall­raff (work­watch) sind in den letz­ten Mona­ten vie­le Male bei Gewerk­schafts­ver­an­stal­tun­gen ein­ge­la­den gewe­sen und haben infor­miert und auf­ge­klärt über Fer­tig­ma­cher (Uni­on Bus­ting).

Auf­klä­rung und Infor­ma­ti­on allein rei­chen aber nicht! Sie muss prak­ti­sche Fol­gen haben. Unse­re Gewerk­schaf­ten und der DGB müs­sen das The­ma skan­da­li­sie­ren und eine öffent­lich­keits­wirk­sa­me Kam­pa­gne star­ten gegen die Stra­te­gie und die Atta­cken der Kapi­ta­lis­ten. Die Fir­men und ihre ange­heu­er­ten Anwalts­kanz­lei­en müs­sen mit den Ver­ant­wort­li­chen nament­lich benannt und an den Pran­ger gestellt wer­den!

Wir for­dern:
Der DGB und alle Ein­zel­ge­werk­schaf­ten schaf­fen eine zen­tra­le Stel­le, die alle Fäl­le sam­melt, doku­men­tiert und ver­öf­fent­licht!
Der DGB und alle Ein­zel­ge­werk­schaf­ten bil­den eine task force, die in jeden der Angrif­fe auf unse­re Kol­le­gIn­nen ein­greift und ihnen zur Sei­te steht!
Das signa­li­siert den Kapi­ta­lis­ten und der Öffent­lich­keit:
Betrof­fen ist eine/r — Gemein­sam schla­gen wir zurück.
Die Paro­le des DGB lau­te­te am 1. Mai:
SOLIDARITÄT ist unse­re Waf­fe!
Wir set­zen hin­zu:
Soli­da­ri­tät leben! Nicht nur am 1. Mai!”

Von Uni­on-Bus­ting Betrof­fe­ne in der Ham­bur­ger Regi­on kön­nen sich für evtl. Unter­stüt­zung wen­den an:

jourfixe.hh@nullt-online.de