Union Busting in Bangladesch — Aufruf zur Solidarität

(gk) Groß­flä­chig und mit dra­ko­ni­schen Stra­fen gehen Regie­rung und Geschäfts­füh­run­gen in Ban­gla­desch der­zeit gegen Gewerk­schafts­ak­ti­ve  im Tex­til­sek­tor vor, die sich für einen höhe­ren gesetz­li­chen Min­dest­lohn ein­set­zen.

 

Min­des­tesn 25 Gewerkschafter*innen wur­den fest­ge­nom­men, Woh­nun­gen durch­sucht, Gewerk­schafts­bü­ros ver­wüs­tet und meh­re­re hun­dert Anzei­gen gegen Arbeiter*innen erstat­tet, die sich an den Streiks und Pro­tes­ten betei­ligt hat­ten.  Teil­wei­se wur­den sie mit Fol­ter und Tod bedroht.  85 Fabri­ken wur­den geschlos­sen, meh­re­re Tau­send Beschäf­tig­te ent­las­sen.

 

Unter ande­rem las­sen dort Zara/Inditex und H&M pro­du­zie­ren.

 

Die Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di, der H&M Gesamt­be­triebs­rat und das Netz­werk Ex-Chains, das seit 2002 Beschäf­tig­te der „Glo­ba­len Beklei­dungs­fa­brik” zusam­men­bringt, um ihre gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung ent­lang der glo­ba­len Zulie­fer­ket­te von Tex­til, Beklei­dung und Ein­zel­han­del zu orga­ni­sie­ren, rufen zur dazu auf, sich an der inter­na­tio­na­len Soli­da­ri­täts­kam­pa­gne zu betei­li­gen und den Auf­ruf des glo­ba­len Gewerk­schafts­ver­bands „Indus­trie­ALL“ zu unter­zeich­nen.