Landesarbeitsgericht lehnt Kündigung von H

Ges­tern wur­den in dem Kün­di­gungs­ver­fah­ren vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf von H&M Lever­ku­sen, wegen der beab­sich­tig­ten Kün­di­gung des Betriebs­ra­tes Luka­sz C., die Store Mana­ge­rin, zwei Betriebs­rats­mit­glie­der und eine wei­te­re Beschäf­tig­te als Zeu­gen ver­nom­men. Dabei ver­wi­ckel­ten sich die Store Mana­ge­rin und die von ihrem Anwalt benann­te Zeugin­sich in star­ke Wider­sprü­che, so das ihre Aus­sa­gen als wenig ver­trau­ens­wür­dig ange­se­hen wer­den konn­ten. Das Gericht lehn­te Kün­di­gung  des Betriebs­rats aus Lever­ku­sen ab.

 

 

Der Rich­ter erklär­te zum Schluss der 3 12 stün­di­gen Sit­zung, dass für eine Kün­di­gung von Betriebs­rä­ten die Unter­neh­mens­sei­te schon sehr über­zeu­gend dar­le­gen müs­se, wel­che  schwer­wie­gen­den Ver­feh­lun­gen des Betriebs­ra­tes eine Kün­di­gung recht­fe­ri­gen kön­ne. Dies ist der Unter­neh­mens­lei­tung offen­sicht­lich nicht gelun­gen.
Luka­sz hat den Pro­zess gewon­nen und kann jetzt wie­der ohne Auf­la­gen sei­ner Arbeit als Betriebs­rat nach­ge­hen.
Hel­mut Born, Mit­glied im Lan­des­be­zirks­vor­stand ver.di NRW