Aufruf zum solidarischen Prozessbesuch

Das Arbeits­ge­richt Köln ver­han­delt am Don­ners­tag, 12. April, 12 Uhr, über das Haus­ver­bot von FedEx gegen einen enga­gier­ten Betriebs­rat am Flug­ha­fen Köln-Bonn. Wir rufen zum soli­da­ri­schen Pro­zess­be­such auf.

 

Der FedEx-Kon­zern hat­te dem Betriebs­rat Ende April 2017 Haus­ver­bot mit der faden­schei­ni­gen Begrün­dung erteilt, sei­nen Arbeits­platz ver­las­sen zu haben, um mit einem Kol­le­gen ein Betriebs­rats­ge­spräch zu füh­ren. Der Arbeit­ge­ber setz­te ihn noch am sel­ben Tag vor die Tür, zahlt ihm seit­dem sei­nen ver­trag­li­chen Lohn nicht mehr und ver­lang­te vom Betriebs­rat die Kün­di­gung. Der Kol­le­ge hat­te sich immer wie­der für die Inter­es­sen von Kol­le­gen, eine gerech­te Bezah­lung sowie die Ein­hal­tung von Arbeits­schutz- und Sicher­heits­be­stim­mun­gen am Flug­ha­fen, ein­ge­setzt und so den Zorn von Pond Secu­ri­ty und FedEx auf sich gezo­gen. Weni­ge Tage nach einem Betrag des WDR über Sicher­heits­män­gel am Flug­ha­fen wur­de der akti­ve Gewerk­schaf­ter von einem Unbe­kann­ten sogar mas­siv bedroht. Der Kol­le­ge erstat­te­te dar­auf­hin Straf­an­zei­ge. Kürz­lich kam es zu einem Unfall in der Fracht­ab­fer­ti­gungs­hal­le von FedEx, beim dem 19 Mit­ar­bei­ter ver­letzt wur­den. Auch das WDR Fern­se­hen berich­te­te.