Solidarität mit den Honorarkräften der Rheinischen...

Die Rhei­ni­sche Musik­schu­le (RMS) als renom­mier­te und fast 175-jäh­ri­ge Insti­tu­ti­on der Köl­ner Kul­tur- und Bil­dungs­land­schaft erhält von der Stadt Köln seit 1994 fak­tisch den glei­chen Etat — bei dop­pel­ter Schü­ler­zahl und gestie­ge­nen Kos­ten. Die­se Finan­zie­rungs­lü­cken wer­den durch Gebüh­ren­er­hö­hun­gen und schlecht bezahl­te Hono­rar­ver­trä­ge geschlos­sen, also zu Las­ten der Eltern und der Lehr­kräf­te.

Über zwei Drit­tel der Dozen­tIn­nen an der RMS haben trotz ihrer hohen fach­li­chen und päd­ago­gi­schen Qua­li­fi­ka­ti­on kei­nen fes­ten Arbeits­ver­trag, son­dern arbei­ten auf Hono­rar­ba­sis zu Kon­di­tio­nen, die mit Fest­an­stel­lun­gen kei­nes­falls ver­gleich­bar sind. Das bedeu­tet:

  • ein so nied­ri­ges Hono­rar, dass dies kaum zum Leben reicht, Neben­jobs nötig
  • Tota­ler Ver­dienst­aus­fall bei Krank­heit und in den Feri­en
  • Ket­ten­be­fris­tun­gen mit einem Monat Kün­di­gungs­frist
  • kei­ne Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung, kein Mut­ter­schutz, kei­ne Mit­be­stim­mungs­rech­te
  • Alters­ar­mut vor­pro­gram­miert

 

Wer die Hono­rar­kräf­te in ihrem Kampf gegen die­se moder­ne Form der Tage­löh­ne­r­ei unter­stüt­zen will:

 

Unter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten gefragt via change.org