Uni Klinik Düsseldorf: PatientInnen an der Seite des...

136 Pati­en­tIn­nen sowie wei­te­re 67 Unter­stüt­ze­rIn­nen haben sich mit einem „Offe­nen Brief” an die Lei­tun­gen der Uni Kli­nik und aller ihr ange­glie­der­ten GmbHs in Düs­sel­dorf gewandt. Sie for­dern ange­mes­se­ne Ent­loh­nung des Per­so­nals der Kli­nik sowie ange­mes­se­ne Per­so­nal­aus­stat­tung zur Been­dung der skan­da­lö­sen und uner­träg­li­chen Bedin­gun­gen.

Axel Köh­ler-Schnura, der Initia­tor des Offe­nen Brie­fes und sel­ber ehe­ma­li­ger Pati­ent der Uni Kli­nik: „Aus per­sön­li­cher Erfah­rung weiß ich, dass Lauf­schritt, Stress und Über­las­tung den All­tag in der Uni Kli­nik und in ande­ren Kli­ni­ken beherr­schen. Zugleich wird in unzu­mut­ba­rer Wei­se ent­lohnt. Die­se Zustän­de gehen auf Kno­chen aller, vom Rei­ni­gungs­per­so­nal bis hin zu den Ärz­ten. Und auch das Wohl der Pati­en­tIn­nen lei­det längst.”

Die Unter­zeich­ne­rIn­nen des Offe­nen Brie­fes erklä­ren sich aus­drück­lich mit den For­de­run­gen der seit Jah­ren in ganz Deutsch­land kämp­fen­den Ange­stell­ten im Gesund­heits­we­sen soli­da­risch. Sie unter­stüt­zen als Pati­en­tIn­nen der Uni Kli­nik Düs­sel­dorf die For­de­run­gen der im unbe­fris­te­ten Streik ste­hen­den Beschäf­tig­ten die­ses Kran­ken­hau­ses. Sie zei­gen sich empört über die ver­ant­wor­tungs­lo­se Hal­tung der Lei­tung der Uni Kli­nik, die anhal­tend uner­bitt­lich blo­ckiert.

Die Unter­zeich­ne­rIn­nen des Offe­nen Brie­fes for­dern in ihrem Schrei­ben die unver­züg­li­che Erfül­lung der For­de­run­gen der Strei­ken­den ohne jeden Abstrich.

Axel Köh­ler-Schnura: „Längst geht es in der Lei­tung der Uni Kli­nik nicht mehr um die Gesund­heit der Pati­en­tIn­nen. Der Pro­fit steht im Zen­trum. Krank­heit wird zum Vehi­kel für Ren­di­te und Gewinn. Das Per­so­nal wird aus­ge­beu­tet, die Pati­en­tIn­nen gera­ten in Gefahr.”

Bit­te ladet den Offe­nen Brief hoch und sen­det ihn an die Uni-Lei­tung: Streik Offe­ner Brief final