Wombat’s braucht einen Tarifvertrag!

21. August 2018

Schon zum zweiten Mal innerhalb von sechs Tagen traten die Beschäftigten des Berliner Wombats City Hostel am Freitag in einen Warnstreik. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) hatte dafür eine Demonstration vor dem Betrieb angemeldet, an der etwa 40 Personen teilnahmen.

 

 

Auf der Soli-Website heißt es dazu: “Die Lebenshaltungskosten in Berlin steigen rasant, die Beschäftigten des wombat’s Hostel Berlin verdienen aber nach wie vor kaum mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Deshalb befinden sich die Beschäftigten des wombat’s Hostel Berlin seit Monaten in einer Auseinandersetzung mit ihrem Arbeitgeber: Sie wollen, dass auch hier die im Tarifvertrag der Gewerkschaft NGG festgeschriebenen Mindeststandards gerechter Arbeits- und Vergütungsbedingungen anerkannt werden. Die Geschäftsleitung erklärte sich im Februar zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bereit, verweigert aber seit dem 21. März die Unterzeichnung der Verträge. Stattdessen versucht sie, die Organisation der Beschäftigten zu zerschlagen: Streikteilnehmer*innen und Betriebsrät*innen werden Kündigungen und Abmahnungen ausgesprochen, Verträge von Gewerkschaftsmitgliedern nicht verlängert. Und während die Geschäftsleitung nun nach zwanzig Jahren in Rente geht, wollen sie noch schnell das Reinigungsteam outsourcen! Wir fordern endlich die Tarifverträge zu unterschreiben: faire Bezahlung und sichere Arbeitsplätze für die hier Beschäftigten! Schluss mit Union Busting im wombat’s Hostel Berlin!”

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