Prosegur-Beschäftigte: „Wir können auch anders!”

Wir kön­nen auch anders. Wir brau­chen nicht zwin­gend die Erlaub­nis des Arbeit­ge­bers, um uns mit den Beschäf­tig­ten am Betriebs­stand­ort zu ver­sam­meln”, heißt es im Auf­ruf der Gewerschaft ver­di an die Beschäf­tig­ten des Geld- und Wert­trans­port-Kon­zerns Pro­se­gur in Düs­sel­dorf zu einer Mahn­wa­che vor der Nie­der­las­sung in Düs­sel­dorf.

 

07.12.2018,  12 bis 17:30 Uhr, Westfalenstr./S-Bahn Rath

 

Der Arbeit­ge­ber hat­te Anfang Novem­ber 2018 eine Infor­ma­ti­on der Gewerk­schaft vom „Schwar­zen
Brett“ des  Betriebs­ra­tes  run­ter­ge­ris­sen.  Damit  habe Pro­se­gur  die  Grund­rech­te  der Beschäf­tig­ten  sowie  die  Koali­ti­ons­frei­heit  ange­grif­fen, sagt ver­di-Sekre­tär Özay Tarim.  Vor  die­sem  Hin­ter­grund  haben ver.di-Vertrauensleute im Betrieb gemein­sam mit Betriebs­rats­mit­glie­dern beschlos­sen, die­sem Angriff deut­li­che ent­ge­gen zu tre­ten.  Dem  Arbeit­ge­ber sei­en  die  Infor­ma­ti­ons­rech­te  der  Beschäf­tig­ten  und  die  grund­ge­setz­li­che  Koali­ti­ons­frei­heit offen­bar gleich­gül­tig.

Nach der Neu­wahl des Betriebs­rats hat­te die Geschäfts­lei­tung das jähr­li­che Som­mer­fest abge­sagt. Des­halb plant ver­di nun eine Mahn­wa­che mit Grill-Wagen, Hähn­chen und Pom­mes. Ohne Mampf kein Kampf! In locke­rer Atmo­sphä­re will ver­di über die aktu­el­le Tarif­ver­hand­lung für die Geld- und  Wert­diens­te  und  betrieb­li­chen  The­men  infor­mie­ren. „Soli­da­ri­tät schmeckt und macht satt!”, meint Tarim.