Keine fristlose Kündigung des BR-Vorsitzenden von Freudenberg & Co

23. Juli 2020

Bisher scheiterte der Kündigungsversuch des Betriebsratsvorsitzenden an der fehlenden Zustimmung des Betriebsrats. Diese Zustimmung wollte sich der Arbeitgeber gerichtlich ersetzen lassen und scheiterte gestern vor dem Arbeitsgericht Mannheim.

Solidarisch begleitet wurde der Prozess u.a.  von IGM Aktiven und dem Komitee „Solidarität gegen Betriebsrats-Mobbing!“.

 

In der Pressemitteilung vom 22.07.2020 des Komitees heißt es dazu:

Heute hat das Arbeitsgericht Mannheim die von Freudenberg beantragte Zustimmung zur fristlosen Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden von F & Co., Wolfgang Schmid, abgelehnt. Damit ist die Absicht des Konzerns gescheitert, den Betriebsrat zu schwächen. Das gewerkschaftsfeindliche Verhalten der Unternehmensleitung von Freudenberg darf nicht hingenommen werden. Wir werden auch in Zukunft zur Solidarität mit gemobbten Betriebsratsmitgliedern aufrufen.”

Ob in der Auseinandersetzung das letzte Wort gesprochen ist, wird sich noch zeigen, da Freudenberg & Co noch Beschwerde gegen den Beschluss einlegen kann. Ein Zwischenerfolg ist es aber alle mal.

Hintergründe

Artikel SRW

Artikel Mannheimer Morgen

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