Aufruf zur Prozessbeobachtung

Am kom­men­den Frei­tag wird vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt NRW in Düs­sel­dorf erneut die Kün­di­gungs­schutz­kla­ge des enga­gier­ten Gewerk­schaft­lers Karl S. gegen die WISAG ver­han­delt. Obwohl Karl Ersatz­mit­glied des Betriebs­rats ist, soll Karl ent­las­sen wer­den. Der Grund: Er hat sich für sei­ne Kol­le­gen bei der WISAG Sicher­heit in Düs­sel­dorf ein­ge­setzt und das passt der Geschäfts­füh­rung nicht in den Kram.

Die WISAG ist mit 1,7 Mil­li­ar­den Euro Jah­res­um­satz einer der größ­ten Dienst­leis­tungs­kon­zer­ne in Deutsch­land. Allein in der Unter­neh­mens­spar­te Sicher­heit & Ser­vice arbei­ten 5.000 Beschäf­tig­te. Das Unter­neh­men will offen­kun­dig eine kri­ti­sche Stim­me im Betrieb zum Schwei­gen brin­gen. Über die Metho­den haben wir bereits mehr­fach berich­tet: http://www.work-watch.de/2016/12/die-bossing-methoden-der-wisag-teil-2/

Bei der letz­ten münd­li­chen Gerichts­ver­hand­lung am 11. Novem­ber 2016 hat der Rich­ter der WISAG nur “gerin­ge Chan­cen” ein­ge­räumt, den Pro­zess zu gewin­nen. Die WISAG ist also am Zuge, die Kün­di­gung zurück­zu­neh­men.

 

Zeigt eure Soli­da­ri­tät und kommt zum Pro­zess!

Frei­tag, 17. März 2017, 13:30 Uhr, Saal 103, Lan­des­ar­beits­ge­richt NRW Düs­sel­dorf,

Lud­wig-Erhard-Allee 21, direkt gegen­über dem Hin­ter­aus­gang des Haupt­bahn­hofs Düs­sel­dorf